Während ich diese Zeilen schreibe, ist da dieses warme Ziehen in meiner Brust. Eine Mischung aus Dankbarkeit, Berührtheit und ja – auch einem leisen, ehrlichen Stolz. Fünf Jahre, in denen aus einer Idee ein Raum geworden ist. Ein Raum für Begegnung, für Berührung, für echtes Miteinander.

Alles begann, als sich zwei Herzenswege miteinander verbanden – der meiner damaligen Partnerin und meiner. Daraus entstand dieser Blog, später ein kleiner Podcast. Schon davor hatte ich auf meiner Seite Coachings zur Berührungskultur angeboten, ohne zu ahnen, wohin diese Reise führen würde. Was als leises, fast scheues Herzensprojekt begann, ist über die Jahre zu einem lebendigen Geflecht aus Tiefe, Vertrauen und Begegnung geworden. Zu einer Gemeinschaft, die mich bis heute staunen lässt.

In diesen fünf Jahren durfte ich unzählige kostbare Momente erleben. Tiefe Gespräche, ehrliche Umarmungen, stille Tränen, befreites Lachen. Ich durfte Abende und Seminare gestalten, in denen Menschen sich gezeigt haben – mit ihrem Mut, ihrer Sehnsucht, ihrer Verletzlichkeit. Jeder dieser Räume hat auch mich geformt. Mich wachsen lassen, mich hinterfragt, mich erinnert, warum ich diesen Weg gehe.

Ein besonderer Teil dieser Reise waren meine Männergruppen. Räume, in denen Männer sich erlaubt haben, zu fühlen statt nur zu funktionieren. Ihre Kraft zu spüren, ohne Härte. Ihre Verletzlichkeit zu zeigen, ohne Schwäche. Immer wieder hat es mich tief bewegt, wenn echte Verbindung entstand – jenseits von Konkurrenz, jenseits von Rollen. Einfach Mensch zu Mensch.

Auch die Coachings waren und sind für mich ein stilles Geschenk. Oft leise, oft tief, manchmal herausfordernd. Und jedes Mal, wenn ein Mensch ein Stück näher bei sich ankommt, spüre ich: Genau darum geht es mir. Räume zu öffnen, in denen Wahrhaftigkeit möglich wird.

Mein Blog war von Anfang an mein Herzraum. Der Ort, an dem ich teile, was mich bewegt. Wo Gedanken Form annehmen dürfen, ohne glattgeschliffen zu sein. Eure Rückmeldungen, eure Mails, euer Mitgehen haben mir immer wieder den Mut gegeben, weiterzuschreiben. Echt zu bleiben. Nicht perfekt – sondern fühlbar.

Dann kamen die Büchlein. Kleine Essenzen meines Weges. Entstanden aus dem Wunsch, Erfahrungen zu teilen, ohne sie erklären zu müssen. Dass sie heute in so viele Hände gewandert sind und Menschen berühren, erfüllt mich mit einer stillen, tiefen Freude.

Und schließlich hat Manawa seinen Platz bei Gelebte Liebe gefunden. Wie ein Herz im Herzen. Eine Essenz aus Achtsamkeit, bewusster Kommunikation und achtsamer Berührung. Ein Raum, in dem nichts bewiesen werden muss. In dem Nähe entstehen darf, ohne Ziel, ohne Druck. Einfach, weil sie da ist.

Fünf Jahre – das sind auch viele Abschiede und viele neue Begegnungen. Menschen, die kurz da waren, und solche, die tief verbunden geblieben sind. Jeder einzelne hat Spuren hinterlassen. Ohne euch gäbe es Gelebte Liebe in dieser Form nicht.

Und nun stehen wir am Ende dieses Jahres. In der stillen Zeit zwischen den Tagen.

Ich wünsche dir von Herzen eine warme, friedliche Weihnachtszeit – mit Momenten des Innehaltens, des Spürens, des Bei-dir-Ankommens. Und für das neue Jahr wünsche ich dir Räume, in denen du dich zeigen darfst. Begegnungen, die dich nähren. Und den Mut, deiner eigenen Wahrheit zu folgen.

Danke, dass du Teil dieser Reise bist.

Danke für dein Vertrauen, deine Offenheit, dein Dasein.

Danke für all die kleinen Momente, aus denen dieses große Ganze entstanden ist.

Ich freue mich auf alles, was noch kommt.

Von Herzen

Kalua

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