Wenn du zum ersten Mal von Manawa hörst, tauchen wahrscheinlich viele Fragen auf. Hier findest du Antworten.
Was bedeutet „Manawa“?
Manawa ist ein Wort aus der hawaiianischen Huna-Philosophie und bedeutet: Jetzt ist der Augenblick der Kraft. Für mich ist es die Essenz von Achtsamkeit: alles, was zählt, geschieht im Hier und Jetzt. Genau dort begegnen wir uns – ehrlich, berührbar, lebendig.
Die Bedeutung des Manawa-Logos
Im Zentrum des Symbols ruht das Herz – Sinnbild für gelebte Liebe, für Mitgefühl, Berührbarkeit und menschliche Wärme. Es steht für das, was in jedem Menschen lebendig ist, wenn er sich öffnet: die Fähigkeit, zu lieben, zu fühlen und zu verbinden.
Darüber erhebt sich eine Flamme – Ausdruck von Bewusstsein, Transformation und innerem Licht. Sie erinnert daran, dass jede Begegnung die Möglichkeit in sich trägt, uns selbst ein Stück klarer zu erkennen.
Die Linien um das Herz wirken wie schützende Hände oder Blütenblätter. Sie halten, ohne zu fassen. Sie öffnen, ohne zu drängen. In ihnen spiegelt sich die Haltung des achtsamen Raumes: getragen, sicher und frei.
Der Kreis schließlich umfasst alles – er steht für Ganzheit, Einheit und das stetige Fließen des Lebens. Er erinnert daran, dass Liebe kein Ziel ist, sondern ein Weg, der sich im Hier und Jetzt entfaltet.
Manawa bedeutet im Hawaiianischen: Der Moment der Kraft ist Jetzt.
Und so vereint das Logo Herz und Bewusstsein, Erde und Himmel, Nähe und Weite – als Einladung, Liebe im Augenblick zu leben.
Ist Manawa das gleiche wie „klassisches Tantra“?
Viele verbinden Tantra sofort mit Sexualität. Doch Manawa ist ein Weg der Präsenz, der achtsamen Kommunikation und der absichtslosen Berührung. Sexualität kann ein Teil des Menschseins sein – aber im Zentrum steht die Kunst der Begegnung.
Brauche ich Vorerfahrung, um teilzunehmen?
Nein. Du darfst so kommen, wie du bist – mit deiner Neugier, deinen Grenzen, deiner Lebensgeschichte. Jede Übung ist eine Einladung, kein Muss. Wichtig ist nur deine Bereitschaft, dich auf dich selbst und andere achtsam einzulassen.
Muss ich mich ausziehen?
Nein. Es gibt Räume, in denen wir Haut zeigen, aber immer nur, soweit du dich sicher fühlst. Du entscheidest selbst, wie weit du gehen möchtest. Kleidung oder Hautkontakt sind keine Pflicht, sondern Wahl.
Kann ich auch alleine kommen?
Ja. Viele Teilnehmende kommen ohne Begleitung. In meinen Gruppen begegnest du immer wieder neuen Menschen – in einem geschützten, respektvollen Rahmen. Du brauchst keinen Partnerin, um die Erfahrung zu machen.
Wie wird mit Grenzen umgegangen?
Grenzen sind ein wesentlicher Teil von Manawa. „Nein“ zu sagen, ist genauso wertvoll wie „Ja“ zu sagen. Wir üben beides. Dein „Nein“ wird nicht bewertet, sondern als klare Zuwendung zu dir selbst verstanden.
Warum ist Berührung so wichtig?
Berührung ist unsere erste Sprache. Sie nährt, beruhigt, verbindet – und oft zeigt sie mehr Wahrheit als Worte. In meinen Räumen erforschen wir Berührung als eine Kunst der Präsenz: ohne Erwartung, ohne Ziel.
Was erwartet mich in einer Gruppe konkret?
Du findest Rituale, stille Momente, Partner- und Gruppenübungen. Es geht ums Ankommen bei dir, ums Wahrnehmen deiner Bedürfnisse, ums achtsame Begegnen mit anderen. Mal still, mal spielerisch, mal tief. Immer mit Respekt und getragen von Achtsamkeit.
Wie groß sind die Gruppen?
Die Gruppengröße liegt bei maximal 12 Personen.
Mir ist eine intime und sichere Atmosphäre wichtig. In kleinen Gruppen kann ich individuell auf jede und jeden eingehen. So entsteht Nähe, Vertrauen und ein Raum, in dem du dich frei und gleichzeitig geschützt fühlst.
Warum sind deine Veranstaltungen günstiger als bei anderen Anbietern?
Mein Fokus liegt nicht auf Gewinnmaximierung, sondern auf der Erfahrung: dass du dich gesehen, berührt und willkommen fühlst. Für mich ist Manawa ein Herzensweg. Und es ist mir wichtig, dass du ihn gehen kannst, ohne dass Geld eine Hürde wird.
Wie unterscheidet sich Manawa von Therapie?
Manawa ist keine Therapie, sondern ein Erfahrungsweg. Es geht nicht darum, dich zu „reparieren“, sondern dich zu erinnern, wie lebendig du schon bist. Natürlich kann es heilsam wirken, wenn du dich gesehen, gehört und berührt erlebst – doch ohne therapeutischen Anspruch.
Warum sprichst du von „gelebter Liebe“?
Weil Liebe für mich keine Idee ist, sondern eine Praxis. Sie zeigt sich in Achtsamkeit, in einem respektvollen Nein, in einer sanften Berührung, in einem offenen Blick. Gelebte Liebe ist das, was entsteht, wenn wir einander in Präsenz begegnen.
