Als ich heute mit Paula durch den Wald wanderte, musste ich über einen Netzfund von gestern Abend nachdenken, der mich tief berührte. Es waren die Worte von Virginia Satir, die mit solcher Klarheit und Tiefe eine Essenz menschlicher Begegnung beschreiben. Ihre Worte hallten in meinem Geist wider, und ich konnte nicht umhin, darüber nachzudenken, wie anspruchsvoll, aber auch wie erfüllend es sein könnte, sie in mein Leben zu integrieren.

Wie ich Dir begegnen möchte:

Ich möchte Dich lieben, ohne Dich einzuengen,

Dich wertschätzen, ohne Dich zu bewerten,

Dich ernst nehmen, ohne Dich auf etwas festzulegen,

zu Dir kommen, ohne mich Dir aufzudrängen,

Dich einladen, ohne Forderungen an Dich zu stellen,

Dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen,

mich von Dir verabschieden, ohne Wesentliches versäumt zu haben,

Dir meine Gefühle mitteilen, ohne Dich dafür verantwortlich zu machen,

Dich informieren, ohne Dich zu belehren,

Dir helfen, ohne Dich zu beleidigen,

mich um Dich kümmern, ohne Dich verändern zu wollen,

mich an Dir freuen – so wie Du bist!

Wenn ich von Dir das Gleiche bekommen kann, dann können wir uns wirklich begegnen und uns gegenseitig bereichern.

Virginia Satir

Satirs Worte sind ein leuchtender Wegweiser für menschliche Beziehungen, eine Erinnerung daran, wie wir einander mit Liebe, Respekt und Offenheit begegnen können. Ihre Worte sind einfach, aber ihre Umsetzung ist eine ständige Reise der Selbstreflexion und des Wachstums.

Herzensgrüße

Stefan

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