Es gibt Worte, die sind wie ein stilles Mantra, das dich trägt. Für mich ist Alôha so ein Wort. Es ist mehr als eine Begrüßung, mehr als ein freundliches Winken unter Palmen. Alôha ist eine Haltung. Es ist Liebe, nicht als Gefühl, das kommt und geht, sondern als weicher Boden, auf dem wir stehen. Liebe als Zustimmung zum Leben, wie es jetzt gerade ist.

Nicht als Vertrag, nicht als Handel. Nicht als „Ich gebe dir, wenn du mir gibst.“ Sondern als Ausrichtung in dir: Ja sagen. Zu dem Menschen vor dir. Zu deinem eigenen Herzschlag. Zu der Begegnung, die gerade geschieht.

In der Praxis wirkt das unscheinbar, fast zart. Du bietest deine Gegenwart an, ohne etwas zu ziehen. Du lächelst, ohne etwas zu fordern. Du reichst die Hände, ohne eine Richtung festzulegen. In meinen Räumen nenne ich das Zuwendung und Einladung.

Und ich erlebe, wie diese kleine Verschiebung Welten öffnet. Wenn du einlädst, ohne zu halten, dann wird der andere frei. Frei, wirklich zu kommen. Frei, wirklich er selbst zu sein. Und in dieser Freiheit blüht Verbindung auf – unverstellt, klar, manchmal leise, manchmal wild, aber immer echt.

Das ist das Schöne: Liebe macht dich nicht schön, weil du etwas leistest, sondern weil du loslässt. Weil du vertraust. Weil du dich hinstellst in dieses Jetzt und sagst: Ich bin hier. Du bist willkommen.

Vielleicht ist genau das die Essenz von Alôha: ein gelebtes Willkommen. Ein Einladen – und ein Freilassen. Einfach gelebte Liebe!

Herzensgrüße Kalua

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